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Bavaria Werkstatt

Philip Koch wurde beim Max Ophüls Preis Filmfestival für seinen HFF-Abschlussfilm ausgezeichnet

[26.01.2010]

Philip Koch, seit September 2009 Mitarbeiter der „Werkstatt Bavaria“, ist auf dem 31. Max Ophüls Preis Filmfestival für seinen HFF-Abschlussfilm „Picco“ mit dem „zweiten Hauptpreis“ (Preis des Saarländischen Ministerpräsidenten) ausgezeichnet worden. Der Preis ist mit 5000 Euro dotiert. Hinzu kommt eine Verleihförderung in gleicher Höhe. Philip Kochs Film ist eine Produktion von Walker + Worm in Zusammenarbeit mit 40° Filmproduktion, Philip Koch Filmproduktion und der HFF München. „Picco“ wurde vom FilmFernsehfonds Bayern gefördert und vom First Movie Programm des Bayerischen Filmzentrums sowie vom Förderverein der HFF München unterstützt.

Basierend auf wahren Begebenheiten erzählt „Picco“ unbarmherzig realistisch das dramatische Schicksal einer Gruppe Jugendlicher im deutschen Strafvollzug. Der Film wirft einen authentischen und kompromisslosen Blick auf die Endstation des Themas Jugendgewalt, auf eine scheinbar verlorene Jugend – und ein Justizvollzugssystem, das auf ganzer Linie scheitert. In diesem System gibt es keine Täter, nur Opfer.

Kein typisches deutsches betroffenes Sozialdrama, also, wie die Jury feststellt, sondern ein dunkler Traum, aus dem es kein Aufwachen und kein Aufatmen gibt. Der Zuschauer habe genauso wenig die Möglichkeit, aus diesem System und der Zelle zu entkommen wie die Zelleninsassen. Der Film würde stark polarisieren. Man könne sagen, 'das möchte ich als Zuschauer nicht mit ansehen und aushalten müssen'. Worüber man aber nicht streiten kann, so die Jury sei, dass ‚Picco’ „herausragend gemacht ist - handwerklich, was die Kameraführung und die intensive Bildsprache betreffe, die gesamte Stilistik bis hin zum Farbkonzept, die szenische Inszenierung und natürlich auch die schauspielerischen Leistungen des talentierten, jungen Ensembles. Ein gelungener Film, präzise und stimmig geführt. Ein Kinofilm.“

Philip Koch über den Preis: „Den zweiten Hauptpreis des Festivals gewonnen zu haben, ist extrem wichtig für ‚Picco’. Dieser ‚Preis des Saarländischen Ministerpräsidenten’ macht dabei die politische Dimension deutlich, die für mich eindeutig im Zentrum des Films steht und die so manch einer bei der emotionalen Intensität zunächst übersehen mag. Denn ‚Picco’ zu sehen, ist wie als Anfänger im Boxring zu stehen – man kann nicht über die zarte Poesie des Zweikampfs sinnieren, während man vom Gegner verprügelt wird. Dieser Prozess kann erst später einsetzen, in der Reflektion. Ich bin sehr stolz und glücklich darüber, mit ‚Picco’ die Jury überzeugt zu haben.“


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