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Misel Maticevic als Clemens von Brentano WDR/Thomas Kost
Regisseur Dominik Graf bei der Arbeit zu ,Das Gelübde' WDR/Thomas Kost
Dominik Graf dreht „Das Gelübde“ im Münsterland

Drehort wie vor 200 Jahren: "Das Gelübde"

[23.04.2007]

Wie vor 200 Jahren, so sah es am vergangenen Montag am Billerbecker Johannikirchplatz aus. Weder Antennen noch moderne Straßenlaternen störten den Blick, und auf dem Platz um die Kirche, der mit Stroh und rotem Sand bedeckt war, tummelten sich Hauptdarsteller plus 134 Komparsen in Kostüm und Maske.

Unter der Regie von Dominik Graf entsteht in Billerbeck das historische Drama „Das Gelübde“ (AT), eine Produktion der Colonia Media Köln (Produzenten: Winka Wulff und Michael Hild) in Koproduktion mit WDR und Arte, gefördert von der Filmstiftung NRW. Gedreht wird im Münsterland – und das überwiegend in Billerbeck. Dort lässt sich „mit vertretbarem Aufwand“, heißt es bei der Colonia Media, „die Zeit um 1818 wieder herstellen“. „Hier fühlt man sich in die Zeit von damals zurückversetzt“, sagt Hauptdarstellerin Tanja Schleiff. „Das hilft auf jeden Fall, sich in die Rolle zu finden“, stimmt ihr Arved Birnbaum zu, der Pater Lambert spielt.

Erzählt wird die Geschichte der Begegnung zwischen dem Dichter Clemens von Brentano (Misel Maticevic) mit der Nonne Anna Katharina Emmerich (Tanja Schleiff), die sich 1818 in Dülmen zugetragen hat. „Fast sechs Jahre hat Brentano in Dülmen zugebracht und an Annas Krankenbett gesessen, wir verdichten das auf drei, vier Monate“, erklärt Dominik Graf.

Für den 13. Drehtag wurden vor allem sehr schlanke Frauen als Komparsen gesucht. Der Grund: Seit 1815 war die Ernte im Münsterland schlecht und die Menschen litten furchtbaren Hunger. Am Set kümmerten sich fünf zusätzliche Maskenbildner/innen um die Komparsen. Dabei ging es nicht um Schönheit, eher darum, Hände und Gesicht nicht ganz sauber aussehen zu lassen. Schmutzig wurden am Set alle, denn das ganze Motiv wurde immer wieder mit rotem Sand bestäubt. Ein Effekt, der durch die digitale Nachbearbeitung der auf dem Münchner Bavaria Film-Gelände ansässigen Firma „D-Facto Motion“ im Film noch verstärkt wird.


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