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(v.l.) Marisa Burger als Sekretärin Miriam Stockl mit Max Müller alias Michael Mohr sowie den beiden Rosenheim-Cops Hofer und Satori (c) Bavaria Film
Interview mit den Hauptdarstellern Joseph Hannesschläger, Markus Böker und Marisa Burger

,Diese Sets - sind wir bei der Arbeit, oder machen wir einen Ausflug?'

[30.03.2005]

Sie sind ein starkes Team, seit der ersten Klappe, die 2001 fiel. Und das auch noch privat. Doch Markus Böker (der ab dem Dreh diesen Sommer nicht mehr dabei ist) und Joseph Hannesschläger haben als Kriminalhauptkommissare Ulrich Satori und Korbinian Hofer auch weibliche Unterstützung: von Karin Thaler, die Korbinians patente Schwester Marie spielt, und Marisa Burger als Sekretärin und Paradiesvogel Miriam Stockl. 54 Folgen haben sie gemeinsam abgedreht - da muss man sich schon gut verstehen.
Fragen an die Cops und ihre charismatische Assistentin.

Gut drei Jahre ,Rosenheim-Cops' auf dem Bildschirm - sind aller guten Dinge für Sie drei?

Markus Böker: Ich möchte keine Minute missen. Allein die Drehorte! Wir haben uns oft gefragt: Sind wir hier bei der Arbeit, oder machen wir einen Ausflug? Eine tolle Zeit, die ich nie vergessen werde.
Joseph Hannesschläger: Ja, das waren schöne Jahre. Natürlich mit Höhen und Tiefen, ob das die Produktionsbedingungen oder die Drehbücher betrifft. Es haben sich auch viele Dinge geändert. Dass wir alle ständig in Bewegung sind, tut der Serie gut.
Marisa Burger: Mir gefällt meine Rolle prima. Ich hatte bisher bei aller Arbeit auch viel Spaß und fühle mich einfach wohl.

Wie erklären Sie sich den bundesweiten Erfolg Ihrer bayerischen Produktion?

Böker: Ich glaube, unsere Zuschauer lieben unseren speziellen Humor, die Leichtigkeit und den Charme der Serie. Außerdem wird bei den Cops fast gänzlich auf Gewaltdarstellung verzichtet. Auch das wissen viele Zuschauer zu schätzen. Und wahrscheinlich ist die Serie für die meisten Zuschauer eine echte Erholung. Die Schauplätze sind nicht nur speziell bayerisch, sondern ein echtes exotisches Bonbon.
Hannesschläger: Für mich spielt die klassische Figuren-Konstruktion eine Rolle. Markus gibt den coolen, toughen James Bond-Typen, der ab und zu auf die Nase fällt. Ich dagegen mime den Loser, der auch mal einen Coup landet. Ich glaube, der Zuschauer findet sich in beiden Männern wieder: Mir gönnt er die Erfolge, bei Markus kann er sich ins Fäustchen lachen. Die Kombination aus diesem Zusammenspiel vor wunderschöner Landschaft macht's.
Burger: Ich tippe, dass es in erster Linie die Landschaft ist, die begeistert, denn die Bilder in der Serie sind einfach schön anzusehen. Dazu kommen starke Figuren, bei denen man herzhaft lachen kann, sowie der melodische Dialekt.

Was erfahren wir in den nächsten zwölf Folgen Neues über Ihre Figur?

Böker: Frauenheld Satori guckt weiter gern den Damen hinterher. Dabei gibt es eine besondere Farbe: Die neue Kollegin Dr. Ursula Kern und er finden sich interessant - aber leider ist die Gerichtsmedizinerin etwas unterkühlt...
Hannesschläger: Ich bleibe mir treu - im guten Sinne.
Burger: Ich kann in den neuen Folgen noch mehr vom Leder ziehen - u.a. darf ich mich mehrmals als Filmstar verkleiden und bandle mit Michi Mohr an... Dazu kommen noch mehr Vielseitigkeiten, die man von Stockl bisher nicht kannte.

Sind Sie und Ihre Kollegen inzwischen eine große Familie?

Böker: Joseph und ich finden das Gleiche gut oder schlecht, haben denselben Humor, und vieles klappte intuitiv, ohne vorherige Absprache. Ich möchte behaupten, ich hatte die nettesten Kollegen, die man sich nur vorstellen kann. Wir waren am ersten Drehtag einer neuen Staffel noch so gut eingespielt wie am letzten der vorherigen Staffel, was faszinierend war. Wenn man so viel und so lange zusammenarbeitet ist es wichtig, dass man sich gut versteht. Und da hatten wir großes Glück.
Hannesschläger: Ja, das ging sehr schnell. Wir alle haben uns am Set auch oft aufgezogen. Markus und ich waren privat sogar schon zusammen in Berlin.
Burger: In jeder Beziehung: Im Job können wir uns schon mal zoffen, aber nach Drehschluss trinken wir ein Bierchen und freuen uns aufeinander. Wir sind zusammengewachsen und haben miteinander einen Rhythmus gefunden. Ich bin immer ganz traurig, wenn eine Staffel abgedreht ist.

Was bedeuten ,Die Rosenheim-Cops' für Ihre Karriere?

Böker: Sie waren sicher sehr wichtig für mich. Viele sagen, so eine Serie sei ein tolles Sprungbrett für die weitere Karriere - aber dann muss man halt auch irgendwann abspringen. Das habe ich jetzt getan, und ich hoffe, dass genug ,Wasser' im Becken ist. Wenn ich mir die ersten und die neueren Folgen anschaue, dann sehe ich, dass ich während der fast 600 Drehtage für die Cops viel dazugelernt habe. Ich freue mich darauf, diese Erfahrung nun in anderen Produktionen einsetzen zu können.
Hannesschläger: Bisher war ich vielseitiger unterwegs - zwischen Fernsehen, Kino und Theater, zwischen Musical, Boulevardstück und Klassiker. Jetzt bin ich als Bayer bekannt. Das festigt meine Rolle und auch meine Position.
Burger: Die Serie ist auf alle Fälle ein wichtiges Standbein. Ich musste mir den Beruf sehr erarbeiten, hatte wenig Unterstützung und kein ,Vitamin B' - da ist die Stockl ein entscheidendes Element. Und eines, das auch hervorragend zu meinem Dasein als Mutter passt.

(Interview in voller Länge in der Pressemappe)


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