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Miguel Schütz und Carsten Degenhardt am Set von 'Die Judengasse' in der ehemaligen Marienhof-Außenkulisse (c) Bavaria Film/Dorothee Falke
Geiselgasteig

„Die Judengasse“: Dreharbeiten in der „Marienhof“-Außendeko

[07.09.2011]

„Die Judengasse“ ist ein ambitionierter Kurzfilm, mit dem die Macher, Carsten Degenhardt und Miguel Schütz, ein Experiment wagen. Der Film entsteht als Teil einer Trilogie zum Thema Gewalt, auf das sowohl inhaltlich als auch hinsichtlich der Bildgestaltung ein unverstellter Blick geworfen werden soll. Der beklemmende Film wird in schwarz/weiß gedreht und in nur einer einzigen Kameraeinstellung, wobei sich die Kamera im Laufe des Filmes sukzessive dem Geschehen nähert und den Zuschauer schließlich ganz direkt in die dramatischen Ereignisse hineinzieht.

„Die Judengasse“ ist nach „Blackout“ der zweite Teil der angedachten Trilogie. Er erzählt den Leidensweg der jüdischen Familie Blumenfeld (Elisabeth von Koch, Oliver Bode, Jona Ruggaber) in der Zeit von Januar 1933 bis zu den Novemberpogromen 1938. Lange wollen die Blumenfelds trotz in ihrer Straße, der Heidereutergasse, aufmarschierender SS, SA und Hitlerjugend den Ernst der Lage nicht wahrhaben – bis irgendwann ihr Leben doch auf brutale Weise zusammenbricht.

Drehbeginn für „Die Judengasse“ war am 31. August 2011, die letzte Klappe fällt am 8. September. Das Set befindet sich in der ehemaligen „Marienhof“-Außenkulisse auf dem Bavaria Film-Gelände in Geiselgasteig, in der eine Gebäudefront so umgestaltet und patiniert wurde, dass sie sich für den Stil eines Berliner Mietshauses der 30er Jahre als sehr passend erwies.

Der dritte Film, „amok@school“ begleitet den Amoklauf eines 18-Jährigen und befindet sich noch in der Planung. Ob die drei Kurzfilme sich zu einer Trilogie fügen und sowohl einzeln als auch gemeinsam in ihrer Machart funktionieren, das ist ein Experiment, dem sich die Macher kompromisslos stellen wollen.

Zur Besetzung zählen Kai Märtens, Elisabeth von Koch, Oliver Bode, Thomas Kornack, Jona Ruggaber, Pattrick Mölleken, Frederic Welter, Max Felder, Rainer Hustein und Alexander Duda. Den Schlusssong von „Die Judengasse“ komponiert Konstantin Wecker, der damit das jüdische Gebet „Schma Israel“ auf seine Weise interpretiert.

„Die Judengasse“ ist eine Produktion der BlanckeDegenhardtSchütz Filmproduktion GbR und wird gefördert vom FilmFernsehFonds Bayern. Außerdem unterstützen das Projekt mit fachlicher Beratung und unterschiedlichen Dienstleistungen u.a. die Bavaria Film GmbH, die CinePostproduction GmbH, die Cine-Mobil GmbH sowie die FTA Film- und Theater-Ausstattung GmbH.

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