Verbrechensbekämpfung in den Bavaria Studios: 50 Jahre „Aktenzeichen XY … ungelöst“

Geiselgasteig – „Aktenzeichen XY … ungelöst“ feiert seinen 50. Geburtstag. Zum Jubiläum zeigt das ZDF am 15. November um 20:15 Uhr eine Sondersendung – live aus den Bavaria Studios mit Moderator Rudi Cerne. Die Sonderausgabe zeigt Kriminalfälle, zu deren Lösung die Sendung maßgeblich beigetragen hat.

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Aktenzeichen XY... ungelöst

Das ZDF feiert 50 Jahre "Aktenzeichen XY... ungelöst" mit einer Sondersendung: "Aktenzeichen XY... gelöst"

© ZDF/Tim Thiel/Renate Schäfer/Thomas Nauheimer

Das Kultformat „Aktenzeichen XY… ungelöst“ startete im Oktober 1967. Schon seit 1969 produziert die Securitel die Sendung für das ZDF in den Bavaria Studios. Die Geheimhaltungsstufe ist hoch: Vor den Live-Sendungen gehen kaum Informationen zu den Fällen an die Öffentlichkeit – damit die Täter nicht erfahren, dass sie Teil einer deutschlandweiten Fahndung sein werden.

„Die ‚Aktenzeichen XY‘ sind ein einmaliges Format", sagt Nick Jay, Produktionsbetreuer bei den Bavaria Studios & Production Services. "Hier geht es nicht um Entertainment, sondern um tatsächliche Verbrechensbekämpfung. Dass das ZDF und die Securitel die Produktion nun schon seit 48 Jahren in unseren Studios realisieren, zeugt von großem Vertrauen.“

Sicher produziert mit eigenem Ü-Wagen

Ein Ü-Wagen der Bavaria Studios schickt die Live-Aufnahmen direkt an das ZDF. Das spart Zeit und Kosten. Und macht die Produktion flexibler und sicherer.

Der „Bavaria OB 1“ ist ausgestattet mit zwei voneinander trennbaren Bildregien und insgesamt 25 Arbeitsplätzen auf mehr als 34 Quadratemetern.

Weitere Infos zum Ü-Wagen der Bavaria Studios

Mehr als 1.800 Fälle gelöst

„Aktenzeichen XY … ungelöst“ hilft bei der Aufklärung von besonders heiklen Kriminalfällen. In einer einzigartigen Mischung aus Reportagen und Interaktionsfernsehen stellt Moderator Rudi Cerne die polizeilich ermittelten Fakten vor.

 

Zuschauer und Publikum sind aufgerufen, Hinweise dazu abzugeben. Noch während der Live-Sendung nehmen Beamte die ersten Informationen per Telefon und Web entgegen. Dank der Sendung löste die Polizei schon mehr als 1.800 Fälle.

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