Für EntertainTV: Bavaria Fernsehproduktion realisiert erste exklusive Streaming-Serie

Bonn/Geiselgasteig - Die Deutsche Telekom bringt die erste exklusive Eigenproduktion für das Fernsehangebot EntertainTV auf den Weg. Die Serie „Germanized“ mit Christoph Maria Herbst wird in Kooperation mit der Bavaria Fernsehproduktion und Telfrance (Newen Group) entwickelt und produziert. Produktionsbeginn ist im Frühjahr 2018. Die neue Serie startet mit 10 Folgen im vierten Quartal 2018 und ist für alle EntertainTV Kunden kostenlos verfügbar.

Die Serie „Germanized“ vereint starke Partner: Telekom, Bavaria und Telfrance in der Produktion sowie für die Inhalte Erfolgsschreiber aus der deutschen und französischen Film- und Fernsehwelt. „Unsere Reise geht weiter: Nach UHD und den ersten Exklusiv-Serien bei EntertainTV wagen wir mit der „Germanized“ den nächsten logischen Schritt“, sagt Michael Hagspihl, Geschäftsführer Privatkunden der Telekom. „Zusammen mit unseren Partnern haben wir ein starkes Team mit hervorragender Expertise für die Serienproduktion aufstellen können. Wir freuen uns auf die gemeinsame Umsetzung des ersten EntertainTV Originals.“

Jan S. Kaiser, Geschäftsführer Bavaria Fernsehproduktion ergänzt:
„Streamingportale haben die Art und Weise wie wir Serien konsumieren, nachhaltig verändert. Als eine der führenden Produktionsfirmen Deutschlands verfügen wir über langjährige Erfahrung in der erfolgreichen Entwicklung und Produktion fiktionaler Stoffe und sind zusammen mit unserem Koproduktionspartner Telfrance ein starker Partner für die Deutsche Telekom. ‚Germanized‘ ist unsere erste Produktion für eine Streamingplattform und wir hoffen, dass dies der Beginn einer langjährigen Geschäftsbeziehung ist.“

„Germanized“ – eine deutsch-französische Begegnung

Ansicht

Germanized

Die Serie "Germanized" handelt von einem südfranzösischen Küstenörtchen, das kurz vor der Pleite steht und nun von einer deutschen Firma und deren Mitarbeitern gerettet werden soll.

© 2017 Deutsche Telekom/Bavaria Fernsehproduktion

© 2017 Deutsche Telekom/Bavaria Fernsehproduktion

Die Serie bewegt sich im Genre „Dramedy“ (Dramatic Comedy) und ist gekennzeichnet durch einen ausgewogenen Anteil von Humor und Ernsthaftigkeit. „Germanized“ behandelt vordergründig die deutsch-französische Begegnung: Ausgangspunkt der Storyline ist ein südfranzösisches Küstenörtchen, das kurz vor der Pleite steht und nun von einer deutschen Firma und deren Mitarbeitern gerettet werden soll.

Die Hauptrollen der Serie sind mit bekannten Schauspielern aus der deutschen und französischen Film- und Fernsehszene besetzt: So gehört unter anderem Christoph Maria Herbst („Stromberg“) zum deutschen Cast, eine der französischen Hauptrollen ist mit Roxane Duran („Das weiße Band“) besetzt.

© 2017 Deutsche Telekom

Hauptautoren der Serie sind Alexandre Charlot und Franck Magnier, beides Autoren des Erfolgsfilms „Willkommen bei den Sch’tis“ sowie Thomas Rogel, Autor für die „heute Show“ und Peter Güde, Produzent von „Mord mit Aussicht“ und Producer von „Stromberg“ und „Dr. Psycho“. Produzenten sind Moritz Polter (Executive Producer International Series, Bavaria Fernsehproduktion), Oliver Vogel (Chief Creative Officer, Bavaria Fernsehproduktion), Peter Güde sowie Sandra Ouaiss (Head of International Coproduction und Executive Producer, Newen). 

Über „Germanized“

Ustarrezpetu ist der Inbegriff eines schönen baskischen 1800 Seelen Städtchens, wie man es von Postkarten her kennt. Leider hat Ustarrezpetu neben dem unaussprechlichen Namen und den eher schwierigen folkloristischen Mützen ein erhebliches Problem: Bürgermeisterin Martine hat das Städtchen an den Rand des finanziellen Ruins gebracht.

Martine braucht also viel Geld für Ustarrezpetu. Und in Europa gibt es nur noch ein Land, in dem viel Geld im Umlauf ist: Deutschland. Mit dem Ziel, ihren Job zu behalten, verkauft sie einen ganzen Weiler an Gerhard Jäger, Chef eines bayerischen Unternehmens für Automobil-Produktdesign. Jäger – eine Art deutscher Richard Branson, exzentrisch und launenhaft – verliebt sich ins Baskenland, einen Landstrich, in dem, ganz im Gegensatz zu Bayern, die Sonne immer scheint. Zumal er hier so gut wie keine Unternehmensteuer zahlen würde – Eurozone hin oder her, dieses Argument zieht bei Jäger. So beschließt er, seine Firma mit allen Angestellten und deren Familien nach Südfrankreich umzusiedeln.

Für Jäger, der überall zu Hause ist, ist diese auferlegte „Migration“ von 1000 Kilometern vergleichbar mit dem Einzug ins Haus gegenüber und eine tolle Möglichkeit sein Team „durch ein vollkommen neues Geschäftsführungsexperiment“ zu einen. Die französischen Einwohner hingegen sind nicht besonders glücklich über die deutschen Käufer. Zwar freuen sie sich über die deutschen Touristen in den Sommermonaten, aber gleich eine ganze Firma? 365 Tage im Jahr? 200 Deutsche, das bedeutet mehr als zehn Prozent der aktuellen Einwohnerzahl? Für immer? „Mon dieu!“

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