Ausgezeichnet: "Mein Bruder heißt Robert und ist ein Idiot" mit mehreren Awards prämiert

Sitges, Spanien / Gent, Belgien - Die Kinoproduktion "Mein Bruder heißt Robert und ist ein Idiot" hat im Oktober gleich mehrere Awards gewonnen. Auf dem Sitges Film Festival in Spanien ist der Regisseur Philip Gröning mit dem "Best Director Award" in der Sektion New Visions prämiert worden. Auf dem Filmfest Gent hat sich der Film den "Explore Zone Award" geholt. Zu den Produktionsfirmen zählt auch die Bavaria Pictures.

Weltpremiere feierte das Drama bereits im Februar 2018 auf der Berlinale und zählte zu meistdiskutiertesten Filmen des Filmfestivals. Darin begibt sich das junge Zwillingsgeschwisterpaar Elena und Robert auf ein idyllisches Feld vor einer Tankstelle und widmet sich der Zeit. Elena hat in zwei Tagen ihre mündliche Abiturprüfung in Philosophie, eben mit Schwerpunkt Zeitphilosophie, weshalb sie sich mit Denkern wie Augustinus und Heidegger auseinandersetzen muss. Ihr Bruder Robert hilft ihr beim Lernen, aus Reclam-Heftchen, Karteikarten, Zetteln, Notizbüchlein etc., die sie um sich herum auf dem Feld verteilen. Robert gibt sich der Lektüre und dem Denken enthusiastisch hin. Elena ist pragmatischer und gleichzeitig von Eifersucht abgelenkt, denn Robert hat vielleicht mit einer ihrer Klassenkameradinnen geschlafen. Sie wettet mit ihm, dass sie noch vor der Abiturprüfung mit einem Mann schlafen wird: Was zu Verführungsszenen rund um die Tankstelle und zu einer gewalttätigen Eskalation führt.

Mein Bruder heißt Robert und ist ein Idiot - Trailer

Mein Bruder heißt Robert und ist ein Idiot - Trailer

Mit „Mein Bruder heißt Robert und ist ein Idiot“ präsentierte Philip Gröning („Die Frau des Polizisten“, „Die große Stille“) den am heißesten diskutierten Wettbewerbs-Beitrag der Berlinale 2018. Kompromisslose Filmkunst über das Wesen der Zeit, über Philosophie, Leben, Sex und Tod. Eingebettet in die Wirren der Pubertät – und mit einer verstörenden Wendung.

"Mein Bruder heißt Robert und ist ein Idiot" ist eine deutsch-französisch-schweizerische Produktion von Philip Gröning Filmproduktion e.K., Bavaria Pictures GmbH und L Films (Paris) in Co-Produktion mit Bayerischer Rundfunk, WDR, ARTE und in Zusammenarbeit mit Ventura Films und RSI. Die Produktion wurde gefördert von Film- und Medienstiftung NRW, MFG Baden-Württemberg, DFFF, FFA, der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, Eurimages, FFA Minitraité und Centre National de la Cinématographie.

Der Film startet am 22. November 2018 in den deutschen Kinos. Den Weltvertrieb hat The Match Factory, der deutsche Verleih liegt bei W-film Distribution.

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