Breloers "Brecht" feiert Weltpremiere auf Berlinale

München / Berlin - Roter Teppich für Heinrich Breloer: Sein Film in zwei Teilen über Bertolt Brecht wird in der Sektion "Special" auf der Berlinale gezeigt. "Brecht", eine Koproduktion der Bavaria Fiction mit dem WDR (federführend), BR, SWR, NDR und ARTE, wird im März 2019 auf ARTE und im Ersten ausgestrahlt. Für die Bavaria Film ist die Berlinale-Präsenz der Produktion eine besondere Freude und Ehre. Das Unternehmen feiert im kommenden Jahr sein hundertjähriges Bestehen.

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Halbzeit bei den Dreharbeiten

Regisseur Heinrich Breloer mit den Schauspielern Tom Schilling (l) und Burghart Klaußner (r) vor dem ersten Drehtag.

© 2017 WDR/Bavaria Filmproduktion/Stefan Falke

© 2017 WDR/Bavaria Filmproduktion/Stefan Falke

Nach Thomas Mann wendet sich Heinrich Breloer mit Brecht erneut einem Jahrhundert-Literaten zu. Über eine Zeitspanne von 40 Jahren erzählt der Altmeister des dokufiktionalen Films das von Kunst, Frauen und Zeitgeschichte so bewegte Leben des meistgespielten deutschen Dramatikers des 20. Jahrhunderts, der gerade in der heutigen Zeit nichts an Aktualität verloren hat.

Die Rolle des jungen Brecht spielt Tom Schilling; Burghart Klaußner hat die Rolle Brechts in den Nachkriegsjahren übernommen. In weiteren Hauptrollen spielen Adele Neuhauser und Lou Strenger als Helene Weigel in jungen und späteren Jahren, Trine Dyrholm als Brechts dänische Geliebte und Mitarbeiterin Ruth Berlau, Mala Emde als Paula Banholzer, Brechts erste Liebe, und viele andere prominente Schauspieler.

Bereits Ende der 1970er Jahre hatte sich Heinrich Breloer mit einer Fernsehdokumentation der Figur Brecht angenähert und dafür viele Gespräche mit Zeitzeugen geführt. So konnte er sogar noch mit Brechts erster Liebe Paula Banholzer, mit seinen Mitschülern und Jugendfreunden sprechen. Für den aktuellen Film kamen zahlreiche Interviews mit Mitarbeitern und Wegbegleitern Brechts aus den letzten Jahren hinzu. Zusammen mit dokumentarischem Material aus den Archiven und intensiven Recherchen vervollständigen sie Breloers Film in zwei Teilen zur Doku-Fiction.

"Brecht" ist eine Produktion der Münchner Bavaria Fiction (Produzenten: Corinna Eich und Jan S. Kaiser) in Koproduktion mit WDR (federführende Redaktion, Dr. Barbara Buhl und Nina Klamroth), BR (Dr. Cornelia Ackers), SWR (Sandra Dujmovic), NDR (Christian Granderath), ARTE (Dr. Andreas Schreitmüller) sowie der Bavaria Filmproduktion Köln, SATEL Film (Wien) und als Serviceproduktion in Tschechien, MIA Film s.r.o.. Gefördert wird die Produktion von der Film- und Medienstiftung Nordrhein-Westfalen sowie dem Tschechischen Fonds für Kinematografie. Die Redaktion der Dokumentation liegt bei Beate Schlanstein (WDR/ARTE). Die Vertriebsrechte liegen bei Bavaria Media.

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