Akademie-Fernsehpreis: Stephanie Japp für ihre Rolle in „Das Programm“ ausgezeichnet

Köln – Die Deutsche Akademie für Fernsehen hat ihre Auszeichnungen für herausragende persönliche Leistungen im deutschen Fernsehen vergeben. Gewinnerin in der Kategorie „Schauspielerin – Nebenrolle“ ist Stephanie Japp für ihre Darstellung der Rieke Dreher im Event-Zweiteiler „Das Programm“. (Produzent: Marc Conrad, Conradfilm; Producerin: Maren Knieling, Bavaria Fernsehproduktion).

In der Jury-Begründung heißt es:
„Es gibt wenige Figuren, die eine derart abwechslungsreiche Wandlung vollziehen: Als betrügende Ehefrau, Liebende in einer Affäre, als Mutter, als ge- und enttäuschte und schließlich fast-vergebende Gattin, als Opfer der Umstände auf der Flucht und schließlich als stärkster Anker der Familie glänzt Stephanie Japp in jedem Augenblick. Es gelingt ihr, einen vielschichtigen Menschen aus Fleisch und Blut und vor allem mit viel, viel Seele zu kreieren. Sie lässt uns die Tiefe dieser Figur und die Zerrissenheit dahinter erahnen. Zutiefst glaubhaft, berührend und nachvollziehbar, ohne jemals einen Funken zu viel oder zu wenig zu geben. Das ist ein großes Kunststück.“

Der TV-Zweiteiler „Das Programm“ (Drehbuch: Grimme-Preisträger Holger Karsten Schmidt) begleitet eine Familie, die sich eine neue Identität aufbauen muss: Der Geldwäsche beschuldigt, lässt sich Banker Simon Dreher von der Polizei als Kronzeuge vereidigen. Er wird von jenen gejagt, gegen die er aussagen soll, und flieht vor den Verbrechern zusammen mit Ehefrau Rieke (Stephanie Japp) und seinen Kindern ins Zeugenschutzprogramm.

Die Produktion unter Regie von Till Endemann, erstmals ausgestrahlt am 04. Januar 2016 im Ersten, wurde von ConradFilm und Bavaria Fernsehproduktion für Das Erste im Auftrag der ARD Degeto produziert.

 

Ähnliche Beiträge

Marvin Kren führt bei Crime-Serie FREUD Regie

Kren hat jüngst die Mafia-Serie 4 BLOCKS inszeniert, die auf der Berlinale erfolgreich Weltpremiere feierte.

Drei Produktionen der Bavaria Film Gruppe für den Grimme-Preis nominiert

In der Kategorie Fiktion treten „Brief an mein Leben“, „Das Programm“ sowie die „Tatort“-Produktion „Totenstille“ an.

Deutscher Regiepreis „METROPOLIS“ 2016: Bester Schnitt für „Das Programm“

Der Preis für die Montage des Event-Zweiteilers "Das Programm" (Produzent Marc Conrad, ConradFilm; Producerin: Maren Knieling, Bavaria Fernsehproduktion) ging an Jens Müller.