MEIN BRUDER HEISST ROBERT UND IST EIN IDIOT

Inhalt:

Das junge Zwillingsgeschwisterpaar Elena und Robert begibt sich auf ein idyllisches Feld vor einer Tankstelle und widmet sich der Zeit. Elena hat in zwei Tagen ihre mündliche Abiturprüfung in Philosophie, eben mit Schwerpunkt Zeitphilosophie, weshalb sie sich mit Denkern wie Augustinus und Heidegger auseinandersetzen muss. Ihr Bruder Robert hilft ihr beim Lernen, aus Reclam-Heftchen, Karteikarten, Zetteln, Notizbüchlein etc., das sie um sich herum auf dem Feld verteilen. Robert gibt sich der Lektüre und dem Denken enthusiastisch hin. Elena ist pragmatischer und gleichzeitig von Eifersucht abgelenkt, denn Robert hat vielleicht mit einer ihrer Klassenkameradinnen geschlafen. Sie wettet mit ihm, dass sie noch vor der Abiturprüfung mit einem Mann schlafen wird. Was zu Verführungsszenen rund um die Tankstelle und zu einer gewalttätigen Eskalation führt.

Der Film wurde am 21. Februar 2018 im Wettbewerb der 68. Berlinale uraufgeführt.

Beim Sitges Film Festival 2018 wurde Regisseur Philip Gröning mit dem "Best Director Award" in der Sektion "New Vision" ausgezeichnet. Ebenfalls 2018 erhielt "Mein Bruder heißt Robert und ist ein Idiot" den Explore Zone Award auf dem Filmfest Gent.

Mein Bruder heißt Robert und ist ein Idiot - Trailer

Mein Bruder heißt Robert und ist ein Idiot - Trailer

Mit „Mein Bruder heißt Robert und ist ein Idiot“ präsentierte Philip Gröning („Die Frau des Polizisten“, „Die große Stille“) den am heißesten diskutierten Wettbewerbs-Beitrag der Berlinale 2018. Kompromisslose Filmkunst über das Wesen der Zeit, über Philosophie, Leben, Sex und Tod. Eingebettet in die Wirren der Pubertät – und mit einer verstörenden Wendung.

Produziert von: Philip Gröning Filmproduktion, Bavaria Pictures GmbH, L Films
Koproduktion mit: Bayerischer Rundfunk, WDR, ARTE, Ventura Films
Weltvertrieb: The Match Factory
Deutscher Verleih: W-Film Distribution
Produzent: Philip Gröning, Dr. Matthias Esche, Philipp Kreuzer, Emmanuel Schlumberger
Regisseur: Philip Gröning
Autor: Philip Gröning, Sabine Timoteo
Kamera: Philip Gröning
Ton: Marc Parisotto, Uwe Dresch
Schnitt: Philip Gröning, Hannes Bruun
Darsteller: Josef Mattes, Julia Zange, Urs Jucker, Stefan Konarske, Zita Aretz