Meet the Team: Lydia (Producerin Corporate) & Frederik (Motion Graphic Artist), Bavaria Entertainment GmbH

Liebe Lydia, Lieber Frederik, worin besteht euer Arbeitsalltag?  

Lydia: Als Producerin im Corporate-Bereich bin ich in der gesamten Produktionskette involviert. Dabei bin ich für das Team sozusagen das Sprachrohr zum Kunden – bei uns sind das Firmen wie BMW, Ferrero oder die HypoVereinsbank. Ich erfahre, was der Kunde für einen Film machen möchte und übersetze das beim Dreh für den Kameramann, im Schnitt für den Cutter und in der Animation beispielsweise für Frederik.  

Frederik: Meinen Job als Motion Graphic Artist beschreibe ich gerne als "Pixelschieber". Oder alternativ "kreativer Übersetzer": Ich erhalte Texte und muss sie anschließend kreativ umsetzen. Wenn Lydia mir sagt "das Quadrat muss springen, grün werden und dabei möglichst schön aussehen", dann muss ich das umsetzen, sodass es professionell und ansprechend aussieht. Das ist gar nicht so einfach, denn es gibt keine Filter bei unseren Programmen, die per Knopfdruck "schön machen". Da bin ich gefragt.  

War euer Job auch schon früher euer Traumberuf?  

Frederik: Ich bin in Südamerika aufgewachsen und wollte eigentlich plastischer Chirurg in der Unfallchirurgie werden. "Schön machen" wollte ich also schon immer. (lacht) Mir wurde aber gesagt, dass ich um Chirurg zu werden viele Jahre nur mit meinen Fachbüchern verbringen werde. Da wusste ich, das sollte es nicht werden. Also bin ich in einen anderen Kreativbereich gegangen – das war dann die bewegte Grafik. 2020 hatte ich dann ein Online-Interview bei Bavaria Communications und bin daraufhin nach Deutschland gekommen. Jetzt mache ich Kunst mit kleinen Pixeln am Computer. Das macht mich glücklich.  

Lydia

Studium: Journalistik
Ausbildung
Free Lancerin
Berufserfahrung
Producerin Corporate
Bavaria Entertainment GmbH
Berufserfahrung

Lydia: "Für das Team bin ich das Sprachrohr zum Kunden."

Lydia: Bei mir war das lustigerweise ziemlich ähnlich. Ich wollte damals auch Ärztin werden. Dafür wären mir allerdings acht Semester Humanmedizin bevorgestanden. Genau wie für Frederik war das nicht meins. Dann bin ich beim Fernsehen gelandet – und vom ersten Tag an hatte ich Spaß. Bei der Bavaria war ich schon seit einigen Jahren in verschiedenen Projekten immer wieder freiberuflich aktiv, seit Ende 2019 bin ich aber bei der Bavaria Communications fest angestellt.  

Arbeitet ihr viel zusammen?  

Frederik: Ja, denn von Lydia erfahre ich die Vorstellungen der Kunden. Wir sind sozusagen ein Tandem, auf dem wir beide treten müssen, um voranzukommen. Es ist viel Teamarbeit, was die Arbeit bei der Bavaria Communications besonders toll macht.

Lydia: Das ist das schöne: Bei uns kommt nur ein guter Film heraus, wenn jeder das macht, was er gut kann. Wenn die Kunden sagen "mach mal schön", muss ich so viele Fragen stellen, bis ich weiß, was das genau heißt. Manchmal wollen sie die Konsumenten emotional mitreißen, manchmal sind es rein technische Innovationsgeschichten, wo kein Schräubchen fehlen darf.  

Welche der beiden Projektarten setzt ihr am liebsten um? Emotional oder technisch?  

Lydia: Mir macht beides Spaß, auch die reine Informationsvermittlung. Denn es ist eine große Herausforderung, meist komplexe Informationen einfach und verständlich aufzubereiten und herunterzubrechen: Wir schaffen sozusagen die Schlagzeile. Jeder muss sofort wissen, was du meinst.  

Frederik: Bei mir ist es eher die Überraschung. Ich werde morgens angerufen und bekomme gesagt, dass ich für die Folgewoche von BMW gebucht bin. Ob es jetzt eher etwas Trockenes ist oder ein "Tränendrüsenprojekt", wo man Emotionen hervorrufen möchte, weiß ich zu dem Zeitpunkt noch gar nicht. Gerade das finde ich hier bei der Bavaria so toll: Die ständige Abwechslung, man macht nicht die ganze Zeit dasselbe.  

Frederik

Studium: Kommunikationsdesign
Ausbildung
Motion Graphic Artist
Caracas/Venezuela
Berufserfahrung
Free Lancer
Buenos Aires/Argentinien
Berufserfahrung
Motion Graphic Artist
Bavaria Entertainment GmbH
Berufserfahrung

Frederik: "Wir sind ein Tandem, auf dem wir beide treten müssen, um voranzukommen."

Welche Eigenschaften sollte man mitbringen, um in euren Berufen Erfolg zu haben?  

Lydia: Man darf als Producerin keinen 9-to-5-Job erwarten. Wenn Drehs sind und ein Projekt fertig werden muss, dann sammle ich viele Überstunden, die ich dann aber auch zeitnah wieder abfeiern kann. Flexibilität ist also wichtig. Und wenn ich Interviews führe, nutzt mir vor allem Menschenkenntnis.  

Frederik: Man braucht als Motion Graphic Artist eine gewisse künstlerische Ader. Man macht nicht einfach ein Programm auf, fügt wie ein Mathematiker x- und y-Koordinaten ein und das war's. Stattdessen braucht es Feingefühl und ein Gefühl für Ästhetik. Man muss wissen: Diese Farben passen gut zusammen. Diese Bewegungen sehen auf diese Weise besonders passend aus.  

Habt ihr ein Lieblingsprojekt, das ihr in eurer Zeit bei der Bavaria durchführen durftet?  

Lydia: Besonders spannend ist es, wenn ein Dreh über mehrere Tage geht und im Ausland stattfindet. Da darf ich beispielsweise auch mal für SAP nach Singapur oder für Audi nach Peking.  

Frederik: Die Bilanzpressekonferenz von BMW, die wir Anfang letzten Jahres das erste Mal produziert haben, war mega: Es war sehr stressig, aber ich konnte es richtig genießen, da wir alle unsere Arbeitsplätze in der BMW-Welt hatten und daher das gesamte Team in einem Raum war. Am Ende war der Kunde zufrieden und alles hat funktioniert. Eine große Erfüllung Genugtuung.  

Lydia: Das ist grundsätzlich etwas Besonderes an unserem Job. Wir sehen am Schluss eines Projekts immer ein Ergebnis: Meist einen schönen Film und ein positives Feedback vom Kunden.

Interview: Daniel Kreutzenberger

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