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Umwelt

Ökologische Themen wie Umwelt- und Klimaschutz sind aus der heutigen Unternehmenswelt nicht mehr wegzudenken. Dies gilt auch für die Bavaria Film. Der Name unseres Standorts Grünwald, gelegen inmitten des Perlacher Forsts im Süden von München, ist für uns Programm und zugleich Verpflichtung, unseren Beitrag zum Umweltschutz zu leisten – direkt vor unserer Haustür und darüber hinaus. Unser Ziel ist es, ressourcenschonendes und umweltbewusstes Denken und Handeln unternehmensweit vor und hinter der Kamera zu verankern. Dabei sind wir im Sinne der green economy davon überzeugt, dass Ökologie und Ökonomie nicht im Widerspruch zu einander stehen. Ökologisches Handeln verschafft uns vielmehr einen Wettbewerbsvorteil gegenüber anderen Filmunternehmen.

In der Bavaria Filmstadt Geiselgasteig übernehmen wir mit einer Reihe von Maßnahmen ökologische Verantwortung für Vergangenheit und Zukunft.

Wir kümmern uns um die umweltgerechte Entsorgung von Abfällen. Dies bezieht sich nicht nur auf Recycling und Mülltrennung in der Filmstadt, sondern auch auf die fachgerechte Beseitigung von alten Abfalldeponien der chemischen Filmkopierwerke auf dem Studiogelände. In der Filmstadt Geiselgasteig hat die Bavaria Film in den letzten drei Jahren fast 130.000 Tonnen schadstoffbelastete Erde auf eigene Kosten von einem Spezialunternehmen entsorgen lassen. Weitere 54.000 Tonnen wurden im Jahr 2001 ausgegraben. Etwaige negative Auswirkungen für Mensch und Umwelt aus unserer historischen Geschäftstätigkeit wurden somit konsequent und nachhaltig beseitigt.

Ebenso ist die Filmstadt auf dem Weg zu ihrer eigenen Energiewende. In einem ersten Schritt haben wir hierfür von der anerkannten Klimaschutzberatung ClimatePartner unseren CO2-Fussabdruck bezogen auf den Standort Geiselgasteig ermitteln lassen. Dabei wurden die Emmissionsquellen Strom, Wärme, Wasser, Kältemittel sowie der Bavaria Filmstadt eigene Fuhrpark berücksichtigt. Nun arbeiten wir konsequent an einer Reduzierung der Treibhausgasemissionen. Von 2012 auf 2013 sollen sie um mehr als 95 Prozent sinken. Dabei gehen wir u.a. wie folgt vor:

Zunehmende Energiegewinnung aus erneuerbaren Ressourcen

  • Im Juni 2012 hat die Bavaria Filmstadt als erster Studiostandort in Deutschland ihre Wärmeversorgung fast vollständig von Gas auf Geothermie umgestellt. Dies bedeutet Klimaschutz, Versorgungssicherheit und Wirtschaftlichkeit zugleich.
  • Zusätzlich beziehen wir seit Januar 2013 den gesamten Stromverbrauch in der Filmstadt ausschließlich auf Basis regenerativer Energie aus 100% Wasserkraft (Nachweis: EECS-Zertifikate) - ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zum klimaneutralen Standort.
  • Auf den Dächern günstig exponierter Neubauten auf dem Gelände nutzen wir die Sonne über Geiselgasteig und produzieren mit den dort installierten Photovoltaik-Anlagen bis zu 86.000 kWh im Jahr. Das entspricht einer Einsparung von CO2-Emission in einer Größenordung von rund 55 Tonnen.

Verstärkte Energieeffizienz

  • Wir rüsten unsere herkömmlichen Leuchtmittel sukzessive auf Energiesparleuchten und LED-Techniken um.
  • Wir ersetzen diverse, einzeln betriebene Klimaanlagen durch eine neue, energieeffiziente, und leistungsgesteuerte, zentrale Kältekompressionsanlage und setzen konsequent Inverter-Technologie bei Klimaanlagen ein.
  • Wir bauen unsere Gebäudeautomationsanlage konsequent aus, um den Energieverbrauch in der Filmstadt bei Heizung, Lüftung, Kühlung, Beleuchtung und Sonnenschutz zu optimieren.

Wir haben durch diese Maßnahmen die Bavaria Filmstadt zu einem klimaneutralen Produktionsstandort entwickelt und bieten heute alle Voraussetzungen, um dort Green Production, also klimaneutrale Filmproduktionen, durchführen zu können.

Kontakt

Bavaria Film GmbH
Presse + Kommunikation
+49(0)89/6499-3900
presse@bavaria-film.de 

Green Production in der Bavaria Filmstadt

Zertifikat für das Projekt "Klimaneutraler Standort 2013".

Video

FilmMag Interview

Sven Plöger, André Heim und Christian Hunold über globalen Klimaschutz und lokale Leuchtturmprojekte.