Einstand im Kammerspiel: Neue Kollegin für Faber und Klasnić
Sophia Mercedes Burtscher ist die Neue im Dortmunder "Tatort"-Team. Ihren Einstand in ihrer Rolle als Hauptkommissarin Leo Sturm gibt Burtscher in "Blut und Wasser" (AT).
In "Blut und Wasser" wird das neue Duo Faber/Sturm mit einem rätselhaften Gewaltverbrechen konfrontiert, das sich während einer stadtweiten Ausnahmesituation ereignet – und tief in die Abgründe einer scheinbar perfekten Familie führt.
"Blut und Wasser" ist als Kammerspiel angelegt und spielt über weite Strecken im Innern eines Hauses. Die klaustrophobische Atmosphäre verstärkt den psychologischen Druck auf alle Beteiligten.
© WDR/Bavaria Fiction GmbH/Thomas Kost
© WDR/Bavaria Fiction GmbH/Thomas Kost
Auch Fabers Zusammenarbeit mit seiner neuen Kollegin wird direkt auf die Probe gestellt und er merkt schnell: Leo Sturm ist eine außergewöhnlich scharfsinnige und kompromisslose Ermittlerin, die lieber auf sich selbst vertraut als auf Teamwork. Und mindestens eine Kollegin auf Augenhöhe ist.
Während Faber und Sturm im Haus ermitteln, hält die Leiterin der Dortmunder Mordkommission Ira Klasnić die Fäden im Präsidium zusammen.
Sophia Mercedes Burtscher
"Es ist eine große Ehre für mich, Teil des Dortmunder Tatorts zu sein - der tatsächlich mein Lieblings-Tatort ist. Ich bin sehr stolz, mich mit meiner Figur Leo Sturm in die Tradition außergewöhnlich starker Kommissarinnen in Dortmund einreihen zu dürfen.
Genau wie die Zuschauerinnen und Zuschauer freue ich mich auf spannende Geschichten und darauf, Leo über die nächsten Jahre dem Publikum näher zu bringen – denn sie hat einige Geheimnisse im Gepäck. In die Arbeit zu meinem ersten Fall bin ich mit einer Riesenfreude gestartet, vor allem wegen des psychologisch dichten Drehbuchs und meines großartigen Spielpartners Jörg Hartmann in diesem Kammerspiel."
Sophia Mercedes Burtscher, geboren im österreichischen Bregenz (Bodensee), wurde schon während ihres Schauspielstudiums am Salzburger Mozarteum als festes Ensemblemitglied am Schauspiel Köln engagiert (2016 bis 2022).
2023 gehörte sie unter anderem zum Hauptcast der Netflix-Serie "King of Stonks", die mit dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet wurde und 2025 war sie unter anderem in der Kinoproduktion "Stromberg" zu sehen.
Hinzu kommen Gast-Engagements an führenden deutschsprachigen Bühnen (unter anderem Volkstheater Wien, Staatsoper Stuttgart und Schauspielhaus Zürich) und zahlreiche Hauptrollen in TV- und Filmproduktionen.
Zum Inhalt von "Blut und Wasser"
Der Arzt Johann Messmer (Thure Lindhardt) wird in seinem Arbeitszimmer in der Dortmunder Bittermark brutal mit einem Messer attackiert und schwer verletzt. Hauptkommissar Peter Faber (Jörg Hartmann) und seine neue Kollegin Hauptkommissarin Leo Sturm (Sophia Mercedes Burtscher) übernehmen die Ermittlungen.
Fast zeitgleich erschüttert eine Explosion in einem Chemiewerk die Stadt Dortmund und führt zu einer vorübergehenden Ausgangssperre. Faber und Sturm sitzen fest.
Im luxuriösen, jedoch abgeschottet wirkenden Haus der Familie Messmer wird schnell klar: Hinter der Fassade von Wohlstand und gesellschaftlichem Ansehen verbergen sich Risse.
Die adoptierten Geschwister Radu (Voicu Dumitraş) und Eszter (Georgiana-Alina Nicolae) verhalten sich auffällig, widersprechen sich in Details und scheinen mehr zu wissen, als sie preisgeben. Auch zwischen Johann Messmer und seiner Frau Ricarda (Marie Leuenberger) scheint es zuletzt Konflikte gegeben zu haben. Parallel wird im Polizeipräsidium ein Verdächtiger im Zusammenhang mit der Explosion von der Leiterin der Mordkommission, Ira Klasnić (Alessija Lause), vernommen.
Über die Produktion:
Das Drehbuch zu "Blut und Wasser" stammt von Luzie Loose und John-H. Karsten. Regie führt Luzie Loose, für die Bildgestaltung ist Clemens Baumeister verantwortlich. In weiteren Rollen spielen Marie Leuenberger, Thure Lindhardt, Voicu Dumitraş, Georgiana-Alina Nicolae, Daniel Wagner, Ilknur Boyraz, Jonas Stenzel, Philippine Pachl, Tom Ludwig und andere.
"Blut und Wasser" ist eine Produktion der Bavaria Fiction (Produzentin: Lucia Staubach) im Auftrag des WDR (Redaktion: Frank Tönsmann). Die Dreharbeiten dauern noch bis zum 20. März 2026. Der Sendetermin im Ersten steht noch nicht fest.