Grimme-Preis 2021: "Dignity" und "2 Minuten" sind nominiert

München / Leipzig - Das Grimme-Institut hat die Nominierungen für den Grimme-Preis 2021 bekannt gegeben. Unter den insgesamt 69 Produktionen und Leistungen sind mit "Dignity" (Story House Pictures/Invercine & Wood für Joyn) und "2 Minuten" (Red Pony Pictures powered by Saxonia Media im Auftrag des MDR) auch zwei Produktionen von Content-Tochtergesellschaften der Bavaria Film. Nominiert sind sie in der Kategorie "Fiktion".

Trailer zu "Dignity"

Die Thrillerserie "Dignity" von Story House Pictures ist inspiriert von der realen Geschichte der mysteriösen deutschen Sekte "Colonia Dignidad", die von dem ehemaligen Nazi-Soldaten Paul Schäfer in einer ruhigen chilenischen Stadt gegründet wurde. In den Hauptrollen zu sehen sind Götz Otto, Devid Striesow, Jennifer Ulrich, Martina Klier, Marcel Rodriguez und Nils Rovira-Muñoz.  Regie bei der achtteiligen Serie, die erstmals am Originalschauplatz in Chile gedreht werden durfte, führten Julio Jorquera und Nancy Rivas. Headautor Andreas Gutzeit zeichnet zusammen mit Swantje Oppermann und in Überarbeitung von Robert Krause und Florian Puchert für die erste Staffel verantwortlich.

Ansicht
2 Minuten

Die Webserie "2 Minuten", produziert von Red Pony Pictures powered by Saxonia Media im Auftrag von MDR wurde für den Grimme-Preis 2021 nominiert.

© 2021 Collage Saxonia Media

© 2021 Collage Saxonia Media

Die sechsteilige Webserie „2 Minuten“, die von unserem Produzentinnenteam Yvonne Abele, Daniela Zentner, Katharina Puttendörfer und Josepha Herbst gemeinsam mit der Leipziger Autorin und Regisseurin Lisa Miller nach einer Idee von Meike Götz und Beate Maschke-Spittler (Redaktion) im Auftrag des MDR exklusiv für die ARD-Mediathek entwickelt wurde, erzählt mit einem jungen, diversen Ensemble das Gefühlschaos rund um Schwangerschaftstests. Seit ihrem Start am 27. November 2021 in der ARD Mediathek und bis Februar 2021 erreichten die Episoden knapp 360.000 Menschen und sind noch bis 27. Mai 2021 in der ARD Mediathek abrufbar.

Im Wettbewerb Fiktion wurden zum ersten Mal ebenso viele Fernsehfilme wie Serien mit einer Nominierung bedacht. Hier überzeugten die Kommission nach Angaben des Grimme-Instituts "die Auseinandersetzung mit der eigenen Identität und Lebenswirklichkeit in lebensnaher und emotionaler, teils düsterer, teils humorvoller Art, mit kreativen und ungewöhnlichen Formaten aber auch, ebenso wie in den weiteren drei Wettbewerbskategorien, die Bearbeitung gesellschaftlich relevanter Themen".

Die Preisträger*innen des 57. Grimme-Preises werden am 11. Mai 2021 bekanntgegeben. Die Preisverleihung ist für den 27. August 2021 geplant.

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